Jetzt heult in Berlin auch die Polizei – der „Yelper“ kommt und ich jaule mit

Viele Großstädter kennen dieses Phänomen: Wenn die Feuerwehr oder Polizei lautstark mit Sirenen durch die Stadt fährt, stimmen viele Hunde mit ein. Auch in Berlin heulen Hunde und Sirenen im Duett. Und bald wird’s noch lauter. Die Berliner Polizeiwagen sollen laut Tagesspiegel nämlich mit einem neuen „Yelp“-Ton ausgestattet werden. Dieses Geräusch, das an amerikanische Polizeisirenen erinnert, soll Autofahrern noch deutlicher als bisher signalisieren, dass sie anhalten sollen.

Ich bin gespannt, wann ich den „Yelper“ das erste Mal zu hören bekomme. Sicher ist schon jetzt: Ich jaule mit! Egal, ob ich eine Sirene der Berliner Feuerwehr oder Polizei höre – ich muss einfach mitmachen.

Warum Hunde heulen

Warum wir Hunde heulen? Viele denken, unser sensibles Gehör könnte die lauten Sirenen nicht ertragen. Aber die Wahrheit ist: Es macht Spaß! Das haben wir von unseren Verwandten und Vorfahren, den Wölfen, geerbt. Das Heulen der Wölfe kann verschiedene Bedeutungen haben, genau wie bei uns Hunden. Manchmal heulen wir aus Einsamkeit und hoffen auf Antwort oder ein bisschen Gesellschaft. Manche Rüden heulen, weil sie unsterblich verliebt sind, aber die Angebetete außer Reichweite ist. Heulen stärkt aber auch den Zusammenhalt im Rudel. Und Heulen ist – wie Lachen beim Menschen – ansteckend. Das ist genau der Grund, warum wir Hunde auch in das Sirenengeheul mit einstimmen.

 

Jack vom Friedrichshain

Ich heiße Jack, bin ungefähr 2 und wohne im schönen Berlin-Friedrichshain. Hier mache ich täglich die Gegend unsicher, markiere Bäume und kläffe andere Hunde an, die mir nicht passen. Meine Hobbys sind schwimmen, mit anderen Hunden spielen, Ball fangen und Kartons zerstören. Meine Leibspeise sind weich gekochte Eier.